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Fisch senkt das Risiko für Brustkrebs

Fisch oder besser die in ihm enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können anscheinend dazu beitragen, dass Frauen ein geringeres Risiko für eine Brustkrebserkrankung haben. In einer Studie haben Ernährungswissenschaftler nun für die marinen Fettsäuren - Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Docosapentaensäure (DPA) - sowie Alpha-Linolensäure überprüft, welche von ihnen einen Schutzeffekt ausmachen. 

Die Ernährung soll einen wichtigen Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen haben. Doch Studien belegen diese Einschätzung nicht immer. Ähnlich zwiespältig ist auch, was wir zur gesundheitsfördernden Wirkung von Omega-3-Fettsäuren hören. Studien weisen einmal die medizinische Wirkung nach, ein anderes Mal helfen sie nichts oder sind sogar schädlich.

Jetzt hat Professor Duo Li von der Zheijang Universität, Hangzhou, Untersuchungen von insgesamt über 2,5 Mio. Frauen ausgewertet. Dabei wurden 64.690 Fälle von Brustkrebs festgestellt. Bei diesen Frauen wurde der Verzehr von Fisch und Omega-3-Fettsäuren sowie von Alpha-Linolensäure (ALA) ermittelt.

Deutlich zeigte sich, dass die Omega-3-Fettsäuren von Fischen das Risiko für eine Brustkrebserkrankung um 14% senkte. Frauen, die mehr Fisch gegessen hatten, waren besser geschützt als Frauen, die nur wenig Fisch zu sich nahmen. Einige Auswertungen ergaben, dass sich durch die Aufnahme von 0,1 Gramm Omega-3-Fettsäuren am Tag das Brustkrebsrisiko um 5% verminderte. Für ALA konnte keine derartig positive Wirkung gefunden werden.

Die Ernährungswissenschaftler machen aber darauf aufmerksam, dass die Schutzwirkung möglicherweise durch andere Nachteile erkauft werden könnte. Denn viele Fische haben bedenklich hohe Werte von Pestiziden und metallorganischen Verbindungen. 

Berliner Ärzteblatt 26.08.2013/ Quelle: Br Med J 2013

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