Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Vitamin D-Mangel erhöht Gefahr für Brustkrebs

Ein Mangel an Vitamin D kann die Ursache für Brustkrebs in den Wechseljahren sein. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass ein geringer Vitamin D-Wert anscheinend vor allem auftritt, relativ kurz bevor die Erkrankung auftritt. Es gibt Hinweise, dass ein bestimmter Vitamin D-Anteil im Blut helfen könnte, Brustkrebs zu verhindern. Doch bewiesen ist das noch nicht.

Dr. Cedric Garland, Professor an der medizinischen Fakultät der Universität San Diego, hat den stärksten Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und Vitamin D in den drei Monaten vor der Diagnose der Erkrankung entdeckt. Das bedeutet: Waren in den 90 Tagen vor der Brustkrebs-Diagnose die Vitamin D-Werte gering, lag das Risiko für eine Tumor hoch. Waren dagegen in den 90 Tagen vor der Diagnose die Werte hoch, war die Wahrscheinlichkeit eines Tumors viel geringer.

Festgestellt hat das Garland bei 1.200 Frauen, deren Vitamin D im Blut er bestimmte. Dabei stellte sich heraus, dass die Frauen mit den geringsten Vitamin D-Werten in den drei Monaten vor der Krebsdiagnose ein dreimal so hohes Risiko für die Erkrankung hatten als diejenigen mit den höchsten Vitamin D-Anteilen. Ob das allerdings im Umkehrschluß auch bedeutet, dass eine Erhöhung des Vitamin D Brustkrebs verhindern könnte, sagt die Untersuchung allerdings nicht. Garland betont, dass dieser Schluss nicht gezogen werden könnte, weil die Wissenschaftler bisher noch nicht genau erklären könnten, wie der Mechanismus des Schutzes von Vitamin D funktioniert.

Dass dieser Zusammenhang allerdings besteht, dafür gibt es gute Hinweise. Denn Garland hat ermittelt, dass bei einem Vitamin D-Wert im Blut von 50 ng/ml (das sind 50 Milliardstel Gramm pro einem Tausendstel Liter Blut) das Risiko für Brustkrebs um 50% sinken lässt. Diesen Wert erreicht man, wenn man täglich 4000 IU (International Uni = Internationale Einheiten) Vitamin D zu sich nimmt. Das sind etwa 100 mcg (Mikrogramm) oder 0,1 mg (Milligramm).

Berliner Ärzteblatt 28.01.2013/ Quelle: Cancer Causes & Control

Weitere Informationen:
Vitamin D: Ist es wirklich "das" Wundervitamin?
Her mit dem Vitamin-D
Vitamin D: Die Power gegen Krebs
Vitamin D und Kalzium: Ausreichend versorgt

Bei mir wurden Mikroverkalkungen in der Brust festgestellt. Was bedeutet das?

Ist eine eingezogene Brustwarze ein Hinweis auf Brustkrebs?

Kommt es bei Brustkrebs auch schon in frühen Stadien zu Schmerzen?

Was bedeuten Zysten in der Brust?

Was ist ein Papillom in der Brust?

 
Seite versenden  
Seite drucken