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Verdauungsprobleme: Hormone für Darmträgheit verantwortlich
Verstopfung: Ein Frauenproblem?

Mehr als sechs Millionen Deutsche leiden zumindest zeitweise an Verstopfung. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Wissenschaftler sind den Ursachen auf der Spur: Sie vermuten einen Zusammenhang zwischen weiblichen Hormonen und Darmträgheit.

Sowohl Östrogene als auch Progesteron haben eine beruhigende Wirkung auf die Muskulatur. "Der biologische Sinn dieser Wirkung besteht in einer Ruhigstellung der Gebärmuttermuskulatur während der Schwangerschaft", erklärt Professor Tilo Andus, Gastroenterologe aus Stuttgart. Die verminderte Darmtätigkeit sei dabei ein Nebeneffekt, so der Experte weiter.

Was für den begrenzten Zeitraum der Schwangerschaft wichtig und nützlich ist, belastet aber viele Frauen ein Leben lang. Weibliche Hormone hemmen durch die Ruhigstellung der Darmmuskulatur den Weitertransport des Nahrungsbreis. Der Entleerungsreflex wird seltener ausgelöst. Besonders in der zweiten Zyklushälfte ist die Darmentleerung verzögert, der Stuhl hart oder nur mit Pressen oder unter Schmerzen möglich.

Allgemeine Empfehlungen der Gastroenterologen sind eine ballaststoffreiche Ernährung mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr und ausreichend Bewegung, die den Darm in Schwung bringt. Besonders zu meiden sind alle Maßnahmen, die auch dem gesunden Darm auf Dauer schaden können. So sollten betroffene Frauen den Stuhlgang nicht unterdrücken sowie Stress und Hektik vermeiden.

Im Akutfall empfehlen Experten, nicht zu lange mit der Einnahme von Abführmitteln zu warten. Die Wirkung der meisten Mittel besteht darin, verhärteten Stuhl aufzuweichen und das Stuhlvolumen zu erhöhen. Besteht die Verstopfung über einen längeren Zeitraum oder ist Blut im Stuhl zu erkennen, sollten Betroffene die Ursache unbedingt von einem Arzt abklären lassen.

WANC 05.04.04/dgk

Weitere Informationen zum Thema Verstopfung bei Frauen enthält das Faltblatt "Verstopfung - ein Frauenproblem?!", das Interessierte ebenso wie die ausführliche Broschüre mit dem Titel "Verstopfung - Was tun?", mit einem adressierten und mit 1,44 € frankierten DIN-A5-Rückumschlag kostenlos anfordern können bei: Deutsches Grünes Kreuz e.V., Stichwort Verstopfung, Postfach 1207, 35002 Marburg

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