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Nicht jedes Medikament wirkt gleich bei Frauen und Männern. Sowohl bei der gewünschten Wirkung als auch bei den Nebenwirkungen gibt es zum Teil große Unterschiede. (Foto: TK)
Medikamente: Frauen reagieren anders als Männer

Arzneimittel wirken bei Frauen anders als bei Männern. Aber auch viele Krankheiten äußern sich bei den Geschlechtern unterschiedlich.

Unterschiede in Hormonhaushalt und Stoffwechsel, bei Gewicht sowie Fett- und Muskelmasse haben zur Folge, dass Frauen auf viele Medikamente anders als Männer reagieren. Grundlage für diese Erkenntnis sind neueste wissenschaftliche Ergebnisse. "Grundsätzlich sollten sich Frauen deshalb bei der im Waschzettel angegebenen Dosierung nach der niedrigeren Menge richten", rät Dr. Astrid Bühren, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes in der Zeitschrift 'Für Sie'.

Der häufig verschriebene Blutdrucksenker Verapamil beispielsweise reduziert Blutdruck und Herzfrequenz bei Frauen deutlich stärker als bei Männern, berichtet die Zeitschrift. Eine für Männer unproblematische Dosis kann hingegen bei Frauen sogar zur Ohnmacht führen. Umgekehrt verhält es sich etwa beim bekannten Blutverdünner Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin). Sie hemmt das Verklumpen von Blutplättchen bei Frauen deutlich schwächer als bei Männern.

Außerdem: Verglichen mit Männern erleben einige Frauen bestimmte Krankheiten kurz vor der Menstruation als besonders heftig. Dazu gehören Asthma, Arthritis, Migräne, Diabetes, Depression und Epilepsie. Um einen "Schub" zu vermeiden, hilft es Betroffenen nur, an diesen Tagen noch besser darauf zu achten, den auslösenden Faktoren aus dem Weg zu gehen.

Auch Krankheitssymptome und -risiken können je nach Geschlecht unterschiedlich sein. So kündigt sich zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Frauen oft mit Übelkeit, Atemnot und Schmerzen im Rücken an. Und bei Frauen mit Typ-2-Diabetes steigt das Risiko, eine koronare Herzkrankheit zu erleiden, um das Vier- bis Sechsfache, während es sich bei Männern lediglich verdoppelt.

WANC 02.05.05
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