Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Zahlen und Fakten

Demografische Entwicklung und Häufigkeiten von Krebserkrankungen bei älteren Patienten in Deutschland

Lebenserwartung und demografische Alterung
Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der 65-Jährigen und Älteren um 33 % von 16,7 Millionen im Jahr 2008 auf 22,3 Millionen ansteigen. Gründe dafür sind das Altern der heute stark besetzten mittleren Jahrgänge (1950- und 60er) und die steigende Lebenserwartung.

Die altersbezogene Lebenserwartung nimmt mit der Anzahl der bereits gelebten Jahre zu:
• Männerhaben heute im Durchschnitt eine Lebenserwartung
o bei Geburt von: 77 Jahre,
o im Alter von 65 Jahren: weitere 17 Jahre,
o im Alter von 80 Jahren: weitere 8 Jahre.

• Frauen  haben  im Durchschnitt eine Lebenserwartung
o bei Geburt von: 82 Jahre,
o im Alter von 65 Jahren: weitere 20 Jahre,
o im Alter von 80 Jahren: weitere 9 Jahre. (Stand 2009)

Durch die hohe Lebensqualität und die Fortschritte in der medizinischen Versorgung steigt die Lebenserwartung weiter. Das Statistische Bundesamt geht in seiner im Jahr 2009 veröffentlichten Bevölkerungsvorausberechnung davon aus, dass im Jahr 2060
• Männer etwa 85 Jahre und Frauen 89,2 Jahre alt werden.
• Die altersbezogene Lebenserwartung beträgt dann für 65-jährige Männer 22,3 Jahre, für 65-jährige Frauen 25,5 Jahre. Das sind rund 5 Jahre mehr als im Jahr 2009.

Inzidenz maligner Tumorerkrankungen im Alter
Die Inzidenz onkologischer Erkrankungen ist altersabhängig. Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Anzahl der Krebsneuerkrankungen.
• Bereits heute entfällt von den rund 420 000 Neudiagnosen mehr als die Hälfte (knapp 279.000) auf die Altersgruppe der über 65-Jährigen.
• Das Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Krebs zu erkranken, beträgt bei Männern im Alter von 50 Jahren 6,1 %. Es steigt auf 15,5 % mit 60 und 25 % mit 70 Jahren.
• Bei Frauen steigt das Erkrankungsrisiko von 6,1 Prozent bei den 50-Jährigen auf 10 Prozent mit 60 und 
13,5 Prozent mit 70 Jahren.
• Das mittlere Erkrankungsalter für alle Krebsarten liegt für Frauen bei 68, für Männer bei etwa 69 Jahren.

Die häufigsten Krebserkrankungen im Alter
Anteil der Patienten über 65 Jahre bei den häufigsten Krebserkrankungen (Neudiagnosen):
• Lungenkrebs: 59 % der Frauen, 66 % der Männer
• Darmkrebs: 76 % der Frauen, 71 % der Männer,
• Brustkrebs: 48 % der Frauen,
• Prostatakrebs: 72 % der Männer.

Quellen:
- Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Demografischer Wandel in Deutschland, Heft 1, 2011
- Statistisches Bundesamt / www.destatis.de: Sterbetafel 2009.
Statistisches Bundesamt / www.destatis.de: 12. Koordinierte - Bevölkerungsvorausberechnung
- Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e.V. (GEKID), Robert Koch-Institut (RKI) (2010) (Hrsg): Krebs in Deutschland. Häufigkeiten und Trends
- Krebsinzidenz und –mortalität in Deutschland: Datenbankabfragen unter www.rki.de


Warum ist der Nachweis der Wirkung eines Krebsmedikamentes so schwierig?

Wie werden Arzneimittel geprüft?

Den Tumor aushungern: Wie funktioniert die Angiogenesehemmung?

Was kann Personalisierte Medizin in der Onkologie leisten?

Ist Krebs eine Krankheit des Alters?

Kann eine Krebstherapie heute besser helfen als vorher?

Ist die Überlebenszeit nach einer Krebserkrankung gestiegen?

 
Seite versenden  
Seite drucken