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Trampolin: effektiver und gesünder als Joggen
Trampolin-Springen: Macht den Rücken stark

Trampolin-Springen ist für den Körper wesentlich effektiver und gesünder als Joggen.

"Der wichtigste Vorteil gegenüber Joggen: Trampolinspringen ist gelenkschonender", sagt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln. Während Joggen bei normal trainierten Menschen meist die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben stark belaste, mache das Springen den Rücken stark.

Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen wirke sich positiv auf den Bandscheibenstoffwechsel aus, betont Froböse. Sogar die Muskeln profitieren: "Durch das nötige Ausbalancieren erhält man eine aufrechte Wirbelsäule und trainiert so die Muskulatur". Wer älter als 40 ist, unter Schwindel oder akuten Rückenbeschwerden leidet, sollte vor dem Springen vorsichtshalber seinen Arzt befragen.

Eine Studie der NASA hat ergeben, dass beim Trampolin-Springen 68 Prozent mehr Kondition und Muskeln aufgebaut werden als beim Laufen. Das bedeutet: Statt eine halbe Stunde zu laufen, braucht man lediglich zehn Minuten zu springen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Beim Kauf eines Trampolins sollte man auf das TÜV- oder GS-Zeichen achten. Besonders empfehlenswert sind Geräte mit Seilfederung, denn die sind gelenkschonender als solche mit Metallfederung. Manche Trampoline können an unterschiedliche Gewichtsklassen angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Je schwerer man ist, desto elastischer sollte das Trampolin sein.

WANC 19.08.03/Vital

Trampolinspringen

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ZNS-Spektrum

 
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