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Köperliche Bewegung bei Hitze: Nicht überanstrengen (Foto: DAK/Schläger)
Sport bei Hitze: Immer mit der Ruhe

Wer auf Sport selbst bei großer Hitze nicht verzichten mag, sollte es zumindest ruhig angehen und die frühen Morgenstunden nutzen. Vor allem die mit dem Sommer verbundenen hohen Ozonwerte verträgt nicht jeder.

Erhöhte Ozonwerte treten vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen auf. Zehn bis 15 Prozent aller Menschen reagieren empfindlich auf den Schadstoff. Besonders Ältere, Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten sich nicht zu stark körperlich belasten. Für das richtige Verhalten im Freien bei hohen Ozonwerten gilt das Gleiche wie bei Hitze: ruhig, besonnen und gelassen und die belastungsarmen Zeiten nutzen.

Wer Sport im Freien macht, sollte sich über den aktuellen Wert informieren. Der Grenzwert liegt bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - aber auch schon bei geringeren Werten können Beschwerden auftreten. Meist melden es die lokalen Rundfunksender, wenn die Grenze überschritten wird. Ist der Wert unbedenklich, können auch im Sommer all die positiven Wirkungen von Sport und Bewegungen genutzt werden.

Das stärkt die Abwehrkräfte, Herz- und Kreislauf bleiben in Schwung. Dazu DAK-Diplom-Sportlehrer Uwe Dresel: “Am geeignetsten sind gleichmäßige, leichte Belastungen, etwa beim Radfahren, Joggen, Wandern oder Schwimmen. Aber auch Wassersportarten wie Kanufahren und Segeln machen im Sommer Spaß und halten fit.” Ganz wichtig: Immer etwas zu trinken mitnehmen.

Wer empfindlich auf Hitze und Ozonwerte reagiert sollte sein Training möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen. Zu diesen Zeiten sind die Werte am geringsten.

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