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Körperliches Training hemmt den Prozess der Atherosklerose
Gefäßverkalkung wegtrainieren

Eine Stunde Bewegung auf dem Laufband pro Tag hilft gegen Atherosklerose und Gefäßeinengung. Zumindest Mäuse zeigen schon nach sechs Wochen entsprechendem Training bedeutend weniger Anzeichen solcher Beschwerden. Das ist das Ergebnis einer Studie.

Der grundlegende Mechanismus körperlichen Trainings bleibt allerdings weitgehend ungeklärt. Man vermutet, dass es sich nicht nur auf die klassischen Risikofaktoren wie zuviel Cholesterin und Blutzucker oder erhöhte Gerinnungsbereitschaft des Blutes günstig auswirkt, sondern auch einen positiven Einfluss auf andere, in diesem Zusammenhang bisher nicht beachtete Risikofaktoren wie Entzündungsfaktoren ausübt.

Diese tierexperimentelle Studie beweist erstmals, dass körperliches Training den Prozess der Atherosklerose hemmen kann; außerdem hilft sie dabei, die in großen epidemiologischen Studien gefundenen günstigen Auswirkungen körperlicher Aktivität zu erklären. Und die Mediziner um Prof. Martin Halle, Prof. Katrin Schäfer und Prof. Stavros Konstantinidis sind überzeugt: Nicht nur bei Mäusen sollte körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen oder krankhafte Prozesse wieder ins Lot zu bringen.

WANC 26.03.04/idw

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