Aktuell

Mediterrane Küche hält die Blutgefäße offen (Foto: Andreas Hermsdorf/ pixelio.de)
Mediterrane Küche hält die Blutgefäße offen (Foto: Andreas Hermsdorf/ pixelio.de)
Essen wie am Mittelmeer: Ein Fest für das Herz

Auf die Gesundheit eines Menschen hat sein Lebensstil einen großen Einfluß. Und zum Lebensstil gehört die Ernährung. Wie man sich ernährt, wirkt sich z.B. darauf aus, wie hoch das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall ist. Dass das für gesunde Menschen gilt, weiß man schon seit längerem. Man weiß auch, dass dabei die sogenannte Mittelmeer-Diät große Erfolge bringt. Jetzt legen Ärzte eine Studie vor, die belegt, dass von einer mediterranen Ernährung auch Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen profitieren.


 


 


 


THEMA DER WOCHE: ALLERGIEN

Unter Heuschnupfen leiden viele Menschen - Auslöser können die verschiedensten Pollen sein (Foto: DAK/Wigger)
Unter Heuschnupfen leiden viele Menschen - Auslöser können die verschiedensten Pollen sein (Foto: DAK/Wigger)
Kampf gegen Pollenallergien: Die Wohnung und das Büro richtig lüften

Die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Pollenallergie sind weit verbreitet. Etwa 15 bis 20% der Bevölkerung in Deutschland leiden laut Bundesgesundheitsblatt (2013) an Heuschnupfen. Wenn jetzt die Pollensaison wieder beginnt, stellen nicht nur die sich die Frage, wie sie in dieser Zeit ihre Wohnung lüften sollen? Die Ökoklimatologie - eine Wissenschaft, die Ökologie und Klimatologie verbindet - hat nun untersucht, wie man am besten damit umgeht.

Immuntherapie bei Heuschnupfen: Erst nach drei Jahen wirksam
Eine Hyposensibilisierung benötigt für den Erfolg Zeit.
Ambrosia: Die sich ausbreitende Gefahr
Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung der hochallergenen Pflanze.
Allergiker werden oft nicht ausreichend behandelt
Allergologen warnen vor erheblichen Versorgungslücken.
Akupunktur hilft bei Heuschnupfen
Ärzte haben die Beschwerden lindernde Wirkung erforscht.

Diagnose & Therapie

Ingwer gilt als eine sehr potente Heilpflanze  (Foto: Image ID: 1173289, freeimages.com)
Ingwer gilt als eine sehr potente Heilpflanze (Foto: Image ID: 1173289, freeimages.com)
Ingwer: Effektiv gegen Schmerzen

Für viele ist Ingwer die Wunderknolle gegen Krankheiten schlechthin. Tatsächlich wird das in Asien schon seit Jahrhunderten eingesetzte Heilmittel mittlerweile auch bei uns immer intensiver wissenschaftlich untersucht. Und siehe da: Auch wir erkennen die heilende Wirkung von Ingwer - vor allem bei Übelkeit und Magenproblemen, gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems sowie gegen hohe Blutfette. Seit einiger Zeit verdichten sich auch die Hinweise, dass Ingwer ein effektives Schmerzmittel sein kann.

Limonaden sind süßes Gift und erhöhen Risiko für Diabetes
Schon eine Dose am Tag reicht aus, um das Risiko drastisch zu erhöhen.
Wenn die Temperaturen stark schwanken, schadet das Herz und Kreislauf
Das Wetter beeinflusst, wie viele Herzinfarkte passieren.
Hautprobleme können die Seele ramponieren
Ärzte/innen warnen, dass fast jeder dritte Haut- kranke auch mit psychi- schen Problemen kämpft.
Immer mehr Allergien gegen Lebensmittel
Auslöser sind vor allem Obst, Gemüse, Milch, Eier und Nüsse. Betroffen sind oft Kinder.

Psyche

Wer Sport treibt, kann damit etwas gegen seine Depressionen tun

Mit Sport gegen Depressionen

Wer unter Depressionen leidet, leidet unter einer Vielzahl von psychischen und physischen Beschwerden, darunter Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, sexuelle Inaktivität oder Schlafstörungen. In der Regel erfolgt die Behandlung von Depressionen mit Medikamenten (Antidepressiva) und Psychotherapie. Wissenschaftler  der Universität Bern haben nun heraus gefunden,  dass sich Sport und körperliche Aktivität auf Depressionen positiv auswirken. Der Grund ist überraschend: Bewegung setzt im Gehirn ähnliche Prozesse in Gang wie die Medikamente.


Wohlfühlen

Foto: PhotoAlto

Mind-Body-Medicine: Auf den Wellen des Lebens reiten

Mind-Body-Medicine - die von der Harvard-Universität begründete Therapie widmet sich vor allem der Behandlung von krankmachenden Stressreaktionen des Körpers. Ziel der Mind-Body-Medicine ist es, geistige Fähigkeiten zu aktivieren, um positiven Einfluss auf körperliche Erkrankungen zu nehmen.


Hormoncocktail in Pflegeprodukten

Ob Duschgel, Zahnpasta, Gesichtscreme, Sonnenschutzmittel, Deo, Wimperntusche, Lippenstift - keines dieser Produkte kommt ohne Chemikalien aus. Rund 10.500 Substanzen sind es, die sich in Kosmetika wieder finden können. Darunter auch einige, deren Eigenschaften als problematisch gelten: z.B. PEG, Duftstoffe, Formaldehyd, Petroleum. Obwohl deren Gefahren oft nicht erforscht sind oder unter Verschluss gehalten werden, sind sie erlaubt. Bei einer ganz bestimmten Stoffgruppe - die hormonell wirksamen Chemikalien - ist das anders. Da kennt man die Risiken. Dennoch findet man die Substanzen in vielen Produkten.


Gesund ernähren

Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
Scharfer Genuß verlängert das Leben

Chilischoten & Co. sind für viele ein kulinarisches Highlight. Doch scharfe Gewürze können auch gesund sein: Sie wirken gegen Krebs, Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Magen- und Darmprobleme, Leberzirrhose und sogar Hauterkrankungen. Jetzt zeigt eine in den USA, China und England durchgeführte Studie, dass Chili und Pfeffer sogar das Leben verlängern können. 


Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
Transfette sind die wirklich gefährlichen Fette

Wenn Ernährungswissenschaftler die Rollen zwischen Gut und Böse verteilen, dann fällt ihnen das bei Fett leicht: gute Fette sind die ungesättigten, schlechte Fette sind die gesättigten. Diese einfache wie einprägsame Einteilung bekommt nun einige Fragezeichen. Denn neue Untersuchungen belegen, dass nicht die gesättigten Fettsäuren die bösen sind, die das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes erhöhen. Kanadische Wissenschaftler sehen den wahren Schuldigen für alle diese Krankheiten in den Trans-Fettsäuren.


Liebe & Partner

Foto: TK
Wer an seinem oder seiner Ex hängt, ist unglücklicher (Foto: TK)
Trennung: Erst ein neuer Partner heilt die Wunden

Wie lange braucht man eigentlich, um sich von seinem Expartner/seiner Expartnerin wirklich zu lösen? Manche gehen arithmetisch vor und rechnen pro gemeinsam verbrachtem Lebensjahr einen Monat. Doch ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Dass die Zeit alle Wunden heilt, scheint für Trennungen jedenfalls nicht zu gelten. Stattdessen bewirkt häufig erst eine neue Partnerschaft die endgültige Lösung von der oder dem Ex.