Aktuell

Ein Nickerchen zur Mittagszeit macht das Gehirn wieder leistungsfähig (Foto: Detlev Beutler/ pixelio.de)
Ein Nickerchen zur Mittagszeit macht das Gehirn wieder leistungsfähig (Foto: Detlev Beutler/ pixelio.de)
Ein Nickerchen bringt Gehirn auf Trab

Eine Siesta gilt in manchen südeuropäischen Ländern als Teil des Lebensstils. Kein Wunder, um die Müdigkeit nach dem Mittagessen und die heißesten Stunden des Tages zu überbrücken. Inzwischen haben Wissenschaftler heraus gefunden, dass der kurze Mittagsschlaf der Gesundheit Gutes tut. Neuropsychologen der Saarbrücker-Universität konnten nun nachweisen, dass bereits ein kurzer Schlaf von etwa einer Stunde der Gedächtnisleistung einen deutlichen Push verleiht.


THEMA DER WOCHE: FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT

Foto: Schlaftracker

Frühjahrsmüdigkeit: Wie man sie weg bekommt

Viele Menschen fühlen sich im Frühling schlapp, müde und niedergeschlagen. Welche Ursache die jährliche Müdigkeitsphase hat, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Es wird spekuliert, dass der Licht- und Wetterwechsel Einfluss auf verschiedene Hormone hat – doch vollständig erforscht ist das nicht. Der Durchhänger zum Jahresanfang lässt sich meist ganz einfach behandeln: sportlich aktiv werden. (Foto: Schlaftracker)


Diagnose & Therapie

Foto: Stock photo
Nitrat in roter Beete sorgt für eine Weitung der Blutgefäße und damit für eine Senkung des Blutdruckes (Foto: Stock photo)
Rote Beete: Natürlicher Blutdrucksenker

Der Saft roter Rüben ist ein Blutdrucksenker. Seine Wirkung ist, so urteilen Wissenschaftler, verlgeichbar mit der von Medikamenten. Wie das funtioniert? Rote Beete enthält Nitrate. Diese werden von Bakterien im Speichel in Nitrit und anschließend im Magen in Stickoxid umgewandelt oder als Nitrit resorbiert. Das sorgt für eine Entspannung und damit Weitung der Blutgefäße.

Allergien durch Duftstoffe
Allergie gegen Duftstoffe äußern sich durch juckende Haut, nässelnde Bläschen und Schuppen.
Körperfett bestimmt Bluthochdruck-Risiko
Menschen, die ihren Kör- perfett-Anteil reduzieren, bekommen weniger häufig Bluthochdruck.
Grippe - die Unberechenbare
Die Grippe ist unberechenbar. Und sie ist eine unterschätzte Infektionskrankheit.
Deutschland sitzt sich in den Herzinfarkt
Eine Umfrage belegt, dass sich fast die Hälfte der Erwachsenen weigert, sich zu bewegen.

Psyche

Foto: TK

Psychische Störungen: Keine angemessene Behandlung

Einer neuen Untersuchung zur Folge soll fast jeder dritte Bundesbürger im Jahr an einer psychischen Störung leiden. Dabei sollen am häufigsten Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Süchte vom Arzt fest gestellt werden. Die Initiatoren der Studie warnen, dass eine angemessene Behandlung der Patienten nicht mehr möglich sei.


Wohlfühlen

Foto: PhotoAlto

Der Traum von der ewigen Jugend

Es gibt ein Enzym, dem beim Alterungsprozeß eine entscheidende Rolle zugesprochen wird: Das Enzym nennt sich Telomerase. Wie entscheidend dieser Stoff ist, haben Wissenschaftler jetzt nachgewiesen. Wurde die Telomerase gestoppt, stellten sich Altersbeschwerden ein. Wurde das Enzym wieder aktiviert, bedeutete das einen Jungbrunnen. Doch das Ganze hat zwei Haken: Zum einen funktioniert das bisher nur bei Mäusen und zum zweiten gibt es eine uneinschätzbare Krebsgefahr.


Das Gift auf unserer Haut

Wissen Sie, was Sie gerade tragen? Auf jeden Fall viel Textilfarbe und sonst noch einige Chemikalien mehr, die unserer Gesundheit schlecht bekommen. Darunter sind auch solche Stoffe, die dort gar nichts zu suchen haben: beispielsweise Nonylphenolethoxylat (NPE), das vor allem als Weichmacher in PVC eingesetzt wird. Dieser Stoff wird zu Nonylphenol abgebaut, welches eine dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnliche Wirkung zeigt. Der wiederholte Kontakt mit Nonylphenol kann eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit zur Folge haben. Und das ist dann auch die große Gefahr: Gifte, die sich in Kleiderstoffen finden, reizen nicht nur die Haut, sondern werden über sie auch aufgenommen und belasten so innere Organe.


Gesund ernähren

Fertiggerichte: Unerkannte, versteckte Salzdepots

Vom Salz in der Suppe schwärmten die Menschen noch, als Salz ein kostbares und fast unbezahlbares Gut war. Heute wird – allerdings billiges – Kochsalz in Mengen überall verschwendet. Besonders in fertigen Lebensmitteln findet sich davon so viel, dass wir insgesamt mehr als genung und gesund Salz zu uns nehmen. Dass Kosumenten von Fertiggerichten wirklich gefährlich leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, zeigt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW. Das Gemeine daran: Der Salzgehalt schlummert meist völlig unerkannt und gut versteckt in den Fertigmenues.


Foto: Stock photo

Warum Vollkorn so gesund ist

Vollkorn-Produkte schützen vor Bauchfett. Und weil Vollkorn verhindert, dass sich schädliche Fettdepots rund um die inneren Organe bilden können, schützt es auch vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Warum das so ist? Der Verdauungsprozess von Vollkornbrot dauert wesentlich länger, wodurch es schneller satt macht. Noch besser funktioniert das und hilft beim Abnehmen, wenn man lange kaut.


Liebe & Partner



Partnerschaft: Wer sich öfter mal zofft, lebt länger

wswayWer in der Ehe oder Partnerschaft Streitigkeiten offen austrägt und nicht unter den Tisch kehrt, tut damit seiner Gesundheit etwas Gutes. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein gepflegter Zoff nicht nur die Partner, sondern auch die Parnterschaft gesund erhält.