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Diabetes und Depression bedingen sich gegenseitig - die Ursachen sind aber noch nicht völlig geklärt (Foto: TK)

Diabetes durch Depression – depressiv durch Diabetes

Zwischen Diabetes und Depression gibt es eine Verbindung, die der Gesundheit nicht gerade förderlich ist. Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften liegt eine erhöhte Depressivität vor. Umgekehrt unterliegen  stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression einem erhöhten Risiko für Diabetes Typ 2. Depressionen stellen verhindern oft eine gute Diabeteseinstellung und erhöhen dadurch das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Außerdem: Beide Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt.


Besser informiert: Antworten zu Fragen rund um eine Krebserkrankung

Ist Krebs eine Krankheit des Alters?

Experten schätzen, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zunehmen wird. Diese Annahme stützt sich auf die in den nächsten 30 Jahren zu erwartende Altersverschiebung in der Bevölkerung: Zur Zeit sind etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland über 65 Jahre alt. Dieser Anteil wird im Jahr 2030 rund 20 bis 30 Prozent betragen. Statistisch gesehen erkranken von 100.000 Menschen unter 65 Jahren lediglich 200 an Krebs. Bei den über 65-Jährigen ist die Erkrankungshäufigkeit zehnfach höher. Bei den häufigsten Krebserkrankungen - Tumoren der Prostata, des Darms, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, des Magens und der Blase - beträgt der Anteil der über 65-Jährigen 60 bis 80 Prozent. Krebs ist also im Wesentlichen eine "Alterskrankheit".

Den Tumor aushungern: Wie funktioniert die Angiogenesehemmung?
Sogenannte VEGF-Antikörper verbessern die Therapiechancen.
Wie werden Arzneimittel geprüft?
Für die Zulassung eines neuen Arzneimittels ist der Nachweis von Wirk- samkeit und Unbedenk- lichkeit erforderlich.
Was kann Personalisierte Medizin in der Onkologie leisten?
Personalisierte Medizin will Medikamente auf eine Erkrankung exakt zuschneidern.
Warum ist der Nachweis der Wirkung eines Krebsmedikamentes so schwierig?
Progressionsfreie Über- lebenszeit (PFS) versus Gesamtüberleben (OS).
Kann eine Krebstherapie heute besser helfen als vorher?
In allen Bereichen der Krebsmedizin haben sich merkbare Erfolge eingestellt.
Zahlen und Fakten
Demografische Entwicklung und Häufigkeiten von Krebserkrankungen bei älteren Patienten in Deutschland.
Ist die Überlebenszeit nach einer Krebs- erkrankung gestiegen?
Die mittlere Überlebens- zeit beträgt heute sechs Jahre, vor 40 Jahren war sie ein Jahr.

Diagnose & Therapie

Foto: DAK

Vorsicht: Im Winter steigt der Blutdruck
Unser Blutdruck schwankt und zwar nicht nur über den Tag hinweg zu verschiedenen Tageszeiten, beispielsweise steigt er morgens vor dem Aufwachen an. Er schwankt auch mit den Jahreszeiten. So ist der Blutdruck im Winter bedeutend höher als im Sommer. Und damit steigt das Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen des Herzens.
Allergien durch Duftstoffe
Allergie gegen Duftstoffe äußern sich durch juckende Haut, nässelnde Bläschen und Schuppen.
Körperfett bestimmt Bluthochdruck-Risiko
Menschen, die ihren Kör- perfett-Anteil reduzieren, bekommen weniger häufig Bluthochdruck.
Grippe - die Unberechenbare
Die Grippe ist unberechenbar. Und sie ist eine unterschätzte Infektionskrankheit.
Deutschland sitzt sich in den Herzinfarkt
Eine Umfrage belegt, dass sich fast die Hälfte der Erwachsenen weigert, sich zu bewegen.

Psyche

Foto: TK

Psychische Störungen: Keine angemessene Behandlung
Einer neuen Untersuchung zur Folge soll fast jeder dritte Bundesbürger im Jahr an einer psychischen Störung leiden. Dabei sollen am häufigsten Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Süchte vom Arzt fest gestellt werden. Die Initiatoren der Studie warnen, dass eine angemessene Behandlung der Patienten nicht mehr möglich sei.


Wohlfühlen

Foto: PhotoAlto

Der Traum von der ewigen Jugend
Es gibt ein Enzym, dem beim Alterungsprozeß eine entscheidende Rolle zugesprochen wird: Das Enzym nennt sich Telomerase. Wie entscheidend dieser Stoff ist, haben Wissenschaftler jetzt nachgewiesen. Wurde die Telomerase gestoppt, stellten sich Altersbeschwerden ein. Wurde das Enzym wieder aktiviert, bedeutete das einen Jungbrunnen. Doch das Ganze hat zwei Haken: Zum einen funktioniert das bisher nur bei Mäusen und zum zweiten gibt es eine uneinschätzbare Krebsgefahr.

Das Gift auf unserer Haut
Wissen Sie, was Sie gerade tragen? Auf jeden Fall viel Textilfarbe und sonst noch einige Chemikalien mehr, die unserer Gesundheit schlecht bekommen. Darunter sind auch solche Stoffe, die dort gar nichts zu suchen haben: beispielsweise Nonylphenolethoxylat (NPE), das vor allem als Weichmacher in PVC eingesetzt wird. Dieser Stoff wird zu Nonylphenol abgebaut, welches eine dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnliche Wirkung zeigt. Der wiederholte Kontakt mit Nonylphenol kann eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit zur Folge haben. Und das ist dann auch die große Gefahr: Gifte, die sich in Kleiderstoffen finden, reizen nicht nur die Haut, sondern werden über sie auch aufgenommen und belasten so innere Organe.

Gesund ernähren

Fertiggerichte: Unerkannte, versteckte Salzdepots
Vom Salz in der Suppe schwärmten die Menschen noch, als Salz ein kostbares und fast unbezahlbares Gut war. Heute wird – allerdings billiges – Kochsalz in Mengen überall verschwendet. Besonders in fertigen Lebensmitteln findet sich davon so viel, dass wir insgesamt mehr als genung und gesund Salz zu uns nehmen. Dass Kosumenten von Fertiggerichten wirklich gefährlich leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, zeigt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW. Das Gemeine daran: Der Salzgehalt schlummert meist völlig unerkannt und gut versteckt in den Fertigmenues.

Foto: Stock photo

Warum Vollkorn so gesund ist
Vollkorn-Produkte schützen vor Bauchfett. Und weil Vollkorn verhindert, dass sich schädliche Fettdepots rund um die inneren Organe bilden können, schützt es auch vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Warum das so ist? Der Verdauungsprozess von Vollkornbrot dauert wesentlich länger, wodurch es schneller satt macht. Noch besser funktioniert das und hilft beim Abnehmen, wenn man lange kaut.

Liebe & Partner



Partnerschaft: Wer sich öfter mal zofft, lebt länger
Wer in der Ehe oder Partnerschaft Streitigkeiten offen austrägt und nicht unter den Tisch kehrt, tut damit seiner Gesundheit etwas Gutes. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein gepflegter Zoff nicht nur die Partner, sondern auch die Parnterschaft gesund erhält.